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Bin ich eine ängstliche Mutter?

13.07.2018 21:01

Bin ich eine ängstliche Mutter?

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich ein ängstlicher Mensch bin. Ich habe ein bisschen Angst vorm Zahnarzt aufgrund schlechter Erfahrungen. Ein bisschen mehr Angst vor Parkhäusern, weil ich dieses Rauf- und Runterfahren so hasse und sehr viel Angst vor Vögeln, insbesondere Hühnern. Ornithophobie nennt sich das. Vielleicht keine alltäglichen Ängste, aber auch nicht viele.

Nun bin ich aber Mutter von zwei wundervollen Kindern und irgendwie umschwirren mich plötzlich viele Ängste.

Nein, ich gehöre nicht zu den Eltern, die Angst vor Dreck haben und deswegen die Kinder immer von allem wegziehen, was Spaß machen könnte. Ganz im Gegenteil, ich bin die Mutter, die sich auf eine gutgehende (weil relativ neue) Waschmaschine verlässt und immer Wechselsachen für die Große mit hat, weil ich weiß, dass sie keiner Pfütze und erst recht keinem Wasserspielplatz widerstehen kann. ♥

Ich lasse meine Tochter auch sehr viel ausprobieren, obwohl ich ganz froh bin, dass sie ein kleines Problem mit Höhe hat, denn wenn ich an meine Cousine denke, die innerhalb von Sekunden ganz oben auf dem höchsten Klettergerüst stand und mir kopfüber zuwinkte. Ach nein, da stand mir damals die Panik immer schon ins Gesicht geschrieben.

Meine Ängste sind jetzt fast immer „was wäre wenn“ Gedanken.

Was passiert mit den Kindern, wenn mir etwas zustößt oder ihrem Vater oder uns beiden? Wer kümmert sich dann um die beiden und erzieht sie so, wie ich es tun würde?

Was wäre wenn das Baby nachts auf einmal nicht mehr atmet? Der plötzliche Kindstod ist etwas, vor dem ich schon beim Bärchen unglaubliche Angst hatte. Beide Kinder (bei dem Bärchen meine ich natürlich als Baby) schlafen in Betten mit optimaler Luftzirkulation und im Schlafsack. Es gibt maximal ein Plüschtier im Bett, als sie frisch geboren waren gar keins. Die Zimmer werden tagsüber gut gelüftet, ich überwache die Zimmertemperatur und geraucht wird im ganzen Haus selbstverständlich nicht. Aber gerade bei dem Babybärchen habe ich Angst, denn er schläft auf dem Bauch. Seit er sich drehen kann ist das so, deswegen muss ich sehr oft seine Laken wechseln und waschen, weil sich dort immer Reste seiner letzten Mahlzeit finden. Was, wenn er erstickt? Oder sich verdreht? Oder plötzlich aufsteht und aus dem Bett springt? Bei ihm habe ich sogar ein Babyphone mit Bild, bei dem Bärchen bin ich damals immer noch ständig in Zimmer gerannt um zu überprüfen, ob sie noch atmet. Ich kenne niemanden, der sein Kind am plötzlichen Kindstod verloren hat, aber es beschäftigt mich ständig. Wäre ich nicht relativ vernünftig, ich hätte sehr viel Geld für sehr viel Überwachung im Babyzimmer ausgegeben.

Auch andere Gedanken sind oft in meinem Kopf: Wenn das Bärchen zu hoch schaukelt, habe ich Angst, dass sie weit und doll runter fällt und sich verletzt. Wenn eines der Kinder mit einem Hund spielt, habe ich Angst, dass dieser zubeißt, obwohl sie natürlich nur bekannte Hunde unter Aufsicht streicheln dürfen. Wenn das Bärchen badet oder schwimmt habe ich Angst, dass sie einen Krampf bekommt oder untergluckert und ich nicht rechtzeitig bei ihr bin. Ich habe Angst, dass die beiden im Kindergarten schlimm stürzen. Viele dieser Ängste sind überzogen und auch unrealistisch, aber es gibt einen Grund, warum ich trotz all dieser Gedanken keine ängstliche Mutter bin, die ihren Kindern alles verbietet...

weiterlesen auf dem Blog https://diebaerchenmama.com/2018/05/04/bin-ich-eine-aengstliche-mutter/


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