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DER MUT DER MÜTTER

27.08.2018 08:54

Kinder zu bekommen gehört zum Leben dazu. Nicht zwingend für jeden Einzelnen, aber eben doch für uns Menschen im Allgemeinen. Für die einen ist die Geburt eines Kindes einfach etwas ganz natürliches, etwas, dass eigentlich doch jeder hinbekommen und haben kann; für die anderen ist es ein absolutes Wunder, nach 40 Wochen Schwangerschaft plötzlichein nagelneues Menschlein im Arm zu halten. Ich persönlich gehöre ja zur zweiten Kategorie … und kann es auch nach über 4,5 Jahren als Mama oftmals gar nicht fassen, dass diese beiden lauten, wilden und vor allem wundervollen kleinen Geschöpfe, die täglich mein Leben auf den Kopf stellen und jeden meiner Pläne kichernd sabotieren, tatsächlich IN MIR gewachsen sind und den Mann und mich zu liebenden, stets „bemühten“ Eltern gemacht haben. Absoluter WAAAAAHNSINN! Und trotzdem ganz normal ;) .

DOCH WAS HAT DAS MIT MUT ZU TUN?

Glücklicherweise ist es heute bei weitem nicht mehr so gefährlich, ein Kind zu bekommen, wie früher. Die Müttersterblichkeit ist weltweit in den letzten Jahrzehnten stark gesunken und auch für Babys sieht es – was die medizinischen Möglichkeiten angeht – besser aus als je zu vor. Und dennoch gibt es selbst 2018 in Deutschland keine Garantie dafür, dass eine Schwangerschaft glatt geht … das man am Ende ein gesundes Baby im Arm hält. Ich selbst hatte zum Beispiel zwei Fehlgeburten, die mich – obwohl sie früh stattfanden – bis ins Mark erschütterten und dauerhaft ein Teil meiner eigenen Geschichte als Mutter sein werden. Daher empfinde ich jede Frau, die es trotz solch einer Erfahrung (unabhängig wie früh oder spät der Verlust des Kindes die eigene Welt ins Wanken brachte) wagt, wieder in den Sattel zu steigen, als ganz enorm mutig.

Doch es bedarf noch mehr Mut, Kinder zu bekommen und zu haben. Auch dann noch, wenn es längst nicht mehr um Leben und Tod während Schwangerschaft und Geburt geht, sondern ganz schnöde und profan um den Alltag als Mutter bzw. Elternteil in einer Gesellschaft wie der unseren, die auf der einen Seite nach Kindern schreit und auf der anderen jenen lustig Beinchen stellt, die dem Ruf (und natürlich ihrem Herzen) folgen. Und DAVON mal abgesehen … ey, Kinder sind echt der Hammer! Aber man braucht echt „Cojones“, um sich von denen nicht unterbuttern zu lassen! :D

Mütter entscheiden sich für das Abenteuer Kind, obwohl sie eigentlich NICHT wissen, was auf sie zukommt.

Ganz egal, wie viele Ratgeber man als Frau gelesen oder Stunden beim Babysitten verbracht hat, völlig wurscht, wie viele Freundinnen bereits Kinder haben und wie freigiebig sie mit Informationen über alle Veränderungen umgegangen sind – in Wahrheit hat man keinen blassen Schimmer, was Elternschaft bedeutet, bis man selbst ein unfassbar laut schreiendes, im Prinzip dauerhaft pupsendes, kackendes oder spuckendes, gefühlt niemals schlafendes, aber dafür stetig hungriges Baby im Arm hält. Denn was einem wirklich NIEMAND vorher sagen kann, ist: Wie ein Kind die Sicht auf ALLES verändert, wie die eigene Gefühlswelt, wie die persönlichen Prioritäten, Ziele und Wünsche. Schließlich ist DAS ganz individuell und bei jedem verschieden … und zudem gerade am Anfang dermaßen Hormongetränkt, dass es sowieso oftmals für niemanden nachvollziehbar ist, was gerade so in Kopf und Herz abgeht … nicht einmal für die Mama selbst ;) .

weiterlesen auf dem Blog : https://www.laecheln-und-winken.com/2018/07/02/der-mut-der-muetter/


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