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WENN DEIN KLEINKIND HAUT, BEISST, TRITT: WAS DU TUN KANNST, ANSTATT DEINE GRENZEN AUFZUZEIGEN (ACHTUNG: DAS KANN DICH HERAUSFORDERN!

12.09.2018 15:22

So viele Kleinkinder drücken ihre Aggressionen körperlich aus. Sie beißen, hauen, kratzen, treten. Wir wissen heute, dass sie das tun, da das Hirn noch über keine andere Impulskontrolle verfügt. Da sind Wut, Trauer, Frust… und das muss raus.

Den Weg wählt das Kind nicht bewusst – er „passiert“.

Nun sind wir uns hoffentlich einig, wenn ich sage, dass weder Zurückhauen, noch dem Kind die Schuld an den Gefühlen des Erwachsenen geben („Das macht Mama traurig!“) gangbare Lösungen sind. Wenn ich nun weiter sage, dass wir Eltern auch hier liebevoll begleiten müssen (denn nochmal: Das Kind kann nicht anders!) tauchen schon die ersten Fragen auf.

DU SAGST: DAS IST SO SCHWER! ICH SAGE: JA, VOLL!

Es ist so unglaublich schwer, weil Aggression in unserer Gesellschaft verpönt ist. Dieser Tatsache Schulden wir auch, dass die meisten von uns so unfähig sind, selbst mit ihr umzugehen. Wir haben es nicht gelernt. Dank der gängigen Erziehung blieb uns das verwehrt.

Aggression gilt als etwas „Böses“. Als etwas, das man nicht haben will… was für eine ungesunde Einstellung!

Zurück zum hauenden Kind: Eltern sagen dann, wenn ich vom „Begleiten“ und „Worte geben“ spreche: „Aber ich muss meinem Kind schon zeigen, dass ich das nicht will! Ich halte es und sage ganz ernst und deutlich Nein!“ Das hat nur leider nichts mit liebevollem Begleiten“ zu tun.

Das deutliche „Nein!“ und „Ich will das nicht!“ oder auch ein „Hör auf!“ der Erwachsenen ist egoistisch, angesichts der Tatsache, dass das Kind sich in einer Notsituation befindet. Denn mit derlei Reaktionen geht’s plötzlich um den Elternteil, darum, wie er sich fühlt und was er will. Es geht nicht mehr darum, das Kind zu unterstützen, Worte für seine Gefühle zu finden, da zu sein und es auch in diesem Wutanfall zu begleiten. Und es ändert nichts an der Not des Kindes.

Darüber, wie wir die Gefühle unserer Kinder unbewusst verleugnen und der einfache Weg, damit aufzuhören, habe ich schon einmal geschrieben.

 Kindliches Schlagen, Kratzen, Beißen hat mit der Gewalt, die du verurteilst, gar nichts zu tun.

Liest du diese Zeilen, denkst du dir vielleicht: „Aber ich muss meinem Kind doch klarmachen, dass ich das nicht will!“

Dann erscheint es dir womöglich sinnvoll, nicht direkt in, sondern nach so einer Szene mit dem Kind zu reden.

Ich glaube mittlerweile jedoch, dass auch DAS nicht sinnvoll ist. Denn was passiert, ist folgendes: Das Kind tickt bei der nächsten Gelegenheit wieder aus, haut und kratzt wieder… wie das nunmal so ist, in der „Trotzphase“. Und noch bevor es wieder ganz bewusst ist, fühlt es sich schon richtig schlecht. Denn es weiß ja nun: Es hat etwas getan, das du nicht willst. Es hat dir wehgetan und dich vielleicht traurig gemacht. Merkst du, dass es wieder um dich geht? Und nicht um die Not des Kindes?.....

weiterlesen auf dem Blog : Mini-and-me : https://www.mini-and-me.com/wenn-dein-kleinkind-haut-beisst-tritt-was-du-tun-kannst-anstatt-deine-grenzen-aufzuzeigen-achtung-das-kann-dich-herausfordern/


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